Donnerstag, 15. Juli 2010

mit Kalktuffsteinen wurde auch...





....die Aussegnungshalle am Friedhof Gönningen und die "Schwarz"- Häuser unterhalb des Barmkapfs an der Lichtensteinstraße, jetzt Barmkapfweg erbaut. Wie bekannt wurde im Gönninger Tuffsteinwerk diese beständige Gesteinsart abgebaut und in Blöcken geschnitten und verarbeitet.Diese Steine sind so wetterbeständig und von der Natur geschaffen schön, daß diese keinen Verputz benötigen.
Bestes Beispiel ist hier das bedeutende romanische Bauwerk Maria Laach an der A 61 in der Eifel oder in unmittelbarer Nachbarschaft am unteren Schlosstor Hohentübingen, wo diese Steinquader bereits über 400 Jahre Wind und Wetter trotzen.Das Gönninger Tuffsteinwerk existiert seit den 70-ern nicht mehr im oberen Wiesaztal. Bildertanz hat hier schon speziell dokumentiert und berichtet.
Bildertanz Foto Doku 5/2007 Werner Rathai

Wie die Natur-Tuffsteine im ehemaligen Steinbruch im Wiesaztal herausgesägt wurden.



Montag, 12. Juli 2010

Ehemal. Gasthof zum Bahnhof erbaut 1902, später Postamt ab 1924


Dieses ursprüngliche Gebäude wurde später, als es zum Postamt umfunktioniert wurde, erweitert und umgebaut. Rechts ist noch das Bauernhaus der Familie Reinhold Stumpp zu sehen und links dieses
von Friedrich und Eugen Hoch. Die nachfolgenden Aufnahmen zeigen zuerst die Tafel mit der Geschichte des Hauses und danach den heutigen baulichen Stand.

das ehemalige Gönninger Postamt....



...wurde solide aus Tuffsteinen gebaut. Diese aus Blöcken gesägten Natursteine bilden das untere Mauerwerk und benötigen keinen Verputz. Tuffstein-Bauten sind Zeugnis einer Epoche, wo diese als Bausteine verwendet wurden. Beispiele: Olympia-Stadion in Berlin, die Nymphenburg-Brücken in München, dann im Bildertanz-Land gibt es genügend Tuffsteinbauten, die AOK. in Reutlingen, in Gönningen die Friedhofsmauer, die Mauer an der Hechingerstrasse, die "Schwarz"- Häuser am Barmkapfweg und und ...Das Gönninger Postamt wurde gebaut, nachdem die Poststelle neben dem "Hotel Schwan" zu klein wurde. Später war darin das Schuhhaus Heyer. Das Gönninger Postamt wurde auch wie viele andere nach der Postreform geschlossen. In den letzten 30 Jahren wurde dieses von Rainer Ganzner geleitet - ein engagierter Gönninger Mitbürger ein Sammler von vielen alten historischen Ansichtskarten mit Original Gönninger Poststempeln, besonders vom Samenhandel und vom Roßberg, als der Turm vor 97 Jahren gebaut wurde. Die Erinnerung an das Gönninger Postamt kann auch nach einem halben Jahrhundert mit den engagierten Mitarbeitern wiedergeben werden: Frau Martha Haubensack, Herr Wiegand, Herr Wagner sowie Albert Linder, alle sind schon vor einigen Jahren verstorben. Die Postboten mussten damals große gelbe einachsige Wagen, randvoll gefüllt mit Paketen, Päckchen-Post in schwieriger topografischer Lage von Hand schieben. Respekt vor dieser schweren Arbeit....heute undenkbar, da wird vom Versorgungsfahrzeug für einen Bezirk die Post in Containern deponiert und von den fleißigen Postfrauen und Postmännern verteilt.
Bildertanz Foto Doku 7/2010 Werner Rathai

Samstag, 3. Juli 2010

Sommer 2010 - ein Nachmittags-Ausflug über die Schwäbische Alb....

Das neue Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist jetzt
von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt worden.
Die Biosphärenkulisse hat eine rund 40 km lange Nord-Süd-Ausdehnung (beteiligt sind 29 Gemeinden) und
erstreckt sich damit vom Albvorland über den steilaufsteigenden Albtrauf, die Albhochfläche bis an
die Donau im Süden. Die Gemarkung Gönningen gehört auch zum Gebiet und der Schemberg mit Roßberg bilden den westlichsten Zipfel auf der Biosphärenkarte.
Mit dem Bus fuhren die "Jüngeren Senioren" der
Evang. Kirchengemeinde zuerst in die Schopflocher Gegend und wanderten durchs Moorgebiet, ein weiterer Höhepunkt war der Aufstieg zum Breitenstein mit seiner grandiosen Aussicht.
Der HW 1 (ein Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins) führt am Nordrand der Alb von Donauwörth
bis Tuttlingen. Er ist vor 100 Jahren angelegt worden
und gilt als einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Als erster Weg des Albvereins hat
dieser die Zertifizierung erhalten. Er führt auch über
den Breitenstein bei Ochsenwang und dieser Punkt ist
vom Parkplatz in 5 Minuten bequem zu erreichen.
Die nachfolgenden Bilder sollen zeigen, in welcher
tollen Landschaft man einen sehr schönen Nachmittag erleben kann:




Über den Bohlenweg gehts durch die ehemalige Torfgrube.




Max schaut nach den Orchideen.


Nach 40 Minuten Rundweg gehts in die Gartenwirtschaft
bei diesem Lokal:








Eisbecher, Kaffee und Kuchen.


Das Bezahlen muß auch sein.






Weiterfahrt zur Wanderung auf den Breitenstein bei Ochsenwang.

Die Gönninger "Jüngeren Senioren" auf dem Breitenstein.



Blick auf Bissingen / Teck.
Im Hintergrund der Drackensteiner Hang, dahinter im Dunst die Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen.



In dieser Richtung liegt die Burg Teck auf einem vorgelagerten
Bergrücken.





Die Burg Teck etwas näher mit Teleobjektiv.



Bei der Weiterfahrt ist Einkehr in Feldstetten.




"Wulff nach Zitterpartie gewählt".



Nach der Einkehr gehts ins Freie.





Dieses Lokal bietet etwas!


Heimfahrt über Münsingen.



Die Aufnahmen sind von Erich Bader.

Freitag, 2. Juli 2010

endlich wieder da - das Wiesaz-Schild...





....diesmal mit "Piktogramm". Nach langer Zeit wurde die Hinweistafel
"Wiesaz" bei der RSV Haltestelle Post wieder angebracht. Da man auf der Wiesaz nicht paddeln kann, ist das Piktogramm unverständlich ??. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite hängt das Wiesazschild in 3 m Höhe. Am Brunnen mit dem Gönninger Wappen nagt der Zahn der Zeit...
Bildertanz Foto Doku 7/2010 Werner Rathai

Donnerstag, 1. Juli 2010

seit Mitte der 60-er Jahre gibt es die Donauschwabenstraße..









...im Gönninger Wohngebiet "Ziegelhütte". Hier wurde ab den 60-ern gebaut und Wohnraum geschaffen. Die Donauschwabenstraße ist der Landsmannschaft "Donauschwaben" gewidmet. Nach dem Krieg kamen viele Donauschwaben ins BILDERTANZ-LAND zurück, von wo aus ihre Vorfahren einst im 18. Jahrhundert ab Ulm auf der Donau ins Banat und nach Siebenbürgen ausgewandert sind. Am Donauufer in Ulm ist deshalb ein Gedenkstein und an der Stadtmauer viele Ortstafeln zur Erinnerung angebracht. Die Auswanderung ist untrennbar mit der Ulmer Stadtgeschichte verbunden, hier gibt es auch eine Dokumentation. In Gönningen gab es viele Jahre das Donauschwäbische Traubenfest und in Betzingen wird am 3. July das 1 te Banater Kirchweihfest gefeiert. Auf dem letzten Bild sehen Sie die einstige "Ablegestelle" von wo aus einfache Boote tagelang flussabwärts unterwegs waren. Vorne links an der Stadtmauer ist das Denkmal und sind die Erinnerungstafeln angebracht.
Bildertanz Foto Doku 05/2006-12/2009 Werner Rathai